Olivenöl aus der Region Epirus

Familienanbau aus dem Westen Griechenlands in München

Produkte

Olivenöl

5 Liter - 60€ (12,00 €/l)

Olivenöl

1 Liter - 16€ (16,00 €/l)

Olivenöl

250ml - 6€ (24,00 €/l)

Kostenlose Lieferung in München und ca. 20 km Umkreis · Kein Ausweis der Umsatzsteuer (§ 19 UStG)

Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet (Kleinunternehmerregelung).
Kostenlose Lieferung innerhalb Münchens und im Umkreis von ca. 20 km.

Wir sind

Beschreibung

Wir sind die Familie Kostoulas, ein engagiertes Team, bestehend aus mehreren Generationen. Von meinen Schwiegereltern über meine Kinder bis hin zu meinem Ehemann und mir, Michaela. Unsere Leidenschaft gilt dem Anbau und der Ernte von Oliven, um hochwertiges Olivenöl zu produzieren.

Jedes Jahr im November beginnt für uns die ersehnte Erntezeit, in der wir gemeinsam mit größter Sorgfalt das "schwarze Gold" von unseren Olivenbäumen pflücken. Dabei gehen wir behutsam vor, um sicherzustellen, dass nur die besten Oliven in unser Olivenöl gelangen. Es ist uns wichtig, dass die Ernte von Hand erfolgt, um die Qualität und den Geschmack unseres Olivenöls zu bewahren.

Nach der Ernte bringen wir die Oliven umgehend in eine nahegelegene Ölmühle, wo sie kalt gepresst werden. Wir sind stolz darauf, dass wir jeden Schritt des Verarbeitungsprozesses selbst überwachen und daran beteiligt sind. Diese persönliche Beteiligung ermöglicht es uns, die Spitzenqualität unseres Olivenöls zu garantieren und sicherzustellen, dass es die einzigartigen Aromen und Nährstoffe unserer Oliven bewahrt.

Interview

mit Geschäftsführerin Michaela Kostoulas

Michaela

Unser Ziel ist es, Ihnen ein Olivenöl anzubieten, das nicht nur durch seine außergewöhnliche Qualität besticht, sondern auch die Liebe, Hingabe und das traditionelle Handwerk unserer Familie widerspiegelt. Mit jedem Tropfen unseres Olivenöls möchten wir Ihnen die einzigartigen Geschmacksnoten Griechenlands näherbringen und Ihre kulinarischen Erlebnisse bereichern.

Familie

Unser Olivenöl ist das Ergebnis einer leidenschaftlichen Familientradition, in der Oliven unter der strahlenden Sonne Griechenlands wachsen und sorgfältig geerntet werden. Wir legen großen Wert darauf, hochwertiges Olivenöl herzustellen, das die Essenz der griechischen Küche verkörpert.

Jeder Schritt, von der sorgfältigen Auswahl der Olivenbäume bis hin zur schonenden Verarbeitung, wird von unserer Familie mit Hingabe und Fachwissen durchgeführt. Die Oliven werden zum perfekten Reifezeitpunkt geerntet und innerhalb kürzester Zeit in unserer Mühle verarbeitet, um sicherzustellen, dass alle wertvollen Aromen und Nährstoffe erhalten bleiben.

Tauchen Sie ein in die Welt des griechischen Olivenöls und entdecken Sie den unvergleichlichen Geschmack, der Ihre Gerichte bereichern wird. Wir sind stolz darauf, Ihnen ein Produkt anzubieten, das unsere Familie mit Stolz hergestellt hat und das die Schönheit und den Geschmack Griechenlands in sich trägt.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Für Bestellungen oder weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Nutzen Sie dazu bitte unser Kontaktformular oder kontaktieren Sie uns über Instagram
Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören und Ihnen bei Ihren Anliegen behilflich zu sein.

Unser Lieferservice umfasst die persönliche und kostenlose Auslieferung Ihrer Bestellung innerhalb von München sowie einem Umkreis von ca. 20 km außerhalb von München. Wir möchten sicherstellen, dass Sie Ihre Produkte bequem und zeitnah erhalten, ohne zusätzliche Lieferkosten tragen zu müssen.

Ernte Herstellung

Nachhaltigkeit, spielt in allen unseren Abläufen eine sehr wichtige Rolle.

  • 0 Welches Werkzeug verwenden wir?

    Unsere Ernte legt großen Wert darauf, die Umwelt nicht durch den Einsatz belastender Geräte zu beeinträchtigen. Daher verzichten wir konsequent auf den Einsatz von benzin- oder strombetriebenen Werkzeugen. Dieses Prinzip bildet ein zentrales Kriterium für unsere Erntemethoden. Unser Ziel ist es, die Umwelt zu schonen und die Bäume unversehrt zu lassen, um eine maximale Olivenernte zu erzielen.
    Wir setzen auf Nachhaltigkeit, indem wir umweltfreundliche Methoden einsetzen, die im Einklang mit der Natur stehen. Durch den bewussten Verzicht auf Geräte, die schädliche Emissionen verursachen könnten, tragen wir aktiv zum Schutz der Umwelt bei. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass die Olivenbäume nicht durch den Einsatz von Maschinen beschädigt werden.
    Unser Ansatz ermöglicht es uns, eine optimale Olivenernte zu gewährleisten, ohne dabei die Natur zu belasten. Wir sind stolz darauf, unsere Umweltverantwortung zu erfüllen und gleichzeitig hochwertige Oliven zu ernten. Zusammen setzen wir ein Zeichen für nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz unserer natürlichen Ressourcen.

  • Ein vertrauter Anblick aus Urlauben in Griechenland: Die Olivenbaum-Plane bildet den Ausgangspunkt unserer Ernteprozesse. Diese schwarzen Netze sind unter den Bäumen platziert und gewährleisten eine effiziente Ernte.
    Die Olivenbaum-Plane erfüllt eine wichtige Funktion. Sie fängt die herunterfallenden Oliven auf und sorgt dafür, dass keine wertvollen Früchte verloren gehen. Gleichzeitig erleichtert sie das Sammeln und Reinigen der Oliven, um eine optimale Qualität zu gewährleisten.
    Unsere sorgfältig ausgewählten schwarzen Netze sind speziell an die Bedürfnisse der Olivenbäume angepasst. Sie hängen zuverlässig an den Ästen und ermöglichen eine schonende Ernte. Diese bewährte Methode gewährleistet, dass die Bäume unbeschädigt bleiben und wir eine reiche Ernte erzielen können.

  • Um die Oliven von den Ästen zu lösen und auf die vorbereitete Plane zu bringen, verwenden wir einen Rechen. Dieses Werkzeug spielt eine entscheidende Rolle bei der Ernte, insbesondere für Äste, die durch Klettern nicht erreichbar sind.
    Mit dem Rechen erreichen wir eine effiziente Ernte, da wir auch die höher gelegenen Äste problemlos erreichen können. So werden möglichst viele Oliven geerntet, ohne dabei den Baum oder die umliegende Vegetation zu beeinträchtigen.
    Wir nutzen den Rechen, um jeden Zweig sorgfältig zu durchkämmen und die Oliven auf die bereitliegende Plane fallen zu lassen. Dadurch stellen wir sicher, dass keine wertvollen Früchte verloren gehen und sie in bestem Zustand für die Weiterverarbeitung bereitstehen.

  • Sind alle Oliven auf der Plane, sammeln wir sie von dort in Eimer, um sie für die weitere Verarbeitung vorzubereiten. Im Anschluss werden sie sorgfältig in spezielle Säcke gefüllt, die sowohl für die Lagerung als auch den Transport ideal geeignet sind.

  • Die folgende Abbildung zeigt den Prozessablauf in der Mühle.

    Von der Olive zum Olivenöl in fünf Schritten: Anliefern, Reinigen, Zerkleinern und Kneten, Öl gewinnen, Abfüllen
  • Ein gesunder Olivenbaum erfordert nach der Ernte regelmäßigen Beschnitt, um optimal zu wachsen und zu gedeihen. Dabei kommen entweder eine Säge oder eine Astschere zum Einsatz, abhängig von der Größe des Baumes.
    Du fragst dich vielleicht, warum der Beschnitt für die Ernte so wichtig ist. Hier kommt der Zusammenhang: Wenn ein Ast entfernt werden muss, während die anderen Äste oder benachbarte Bäume geschont werden sollen, wird ein Seil um den zu schneidenden Ast gebunden. Dies ist der Moment, in dem Teamarbeit gefragt ist.
    Einer klettert auf den Baum und führt den Schnitt durch, während ein anderer vorsichtig am Seil zieht. Dadurch wird gewährleistet, dass der abgeschnittene Ast sicher zu Boden fällt, ohne Schäden anzurichten oder jemanden zu verletzen.
    Die richtige Pflege und der präzise Beschnitt nach der Ernte sind entscheidend, um einen gesunden Olivenbaum zu erhalten.

Geschichte

Olivenöl wird oft „flüssiges Gold“ genannt. Der Ausdruck wird gern Homer zugeschrieben, so steht er bei ihm aber nicht: In der Odyssee ist von „flüssigem Öl“ in einem goldenen Ölfläschchen die Rede (Homer, Odyssee 6,79).
Hier erzählen wir einige Geschichten rund um Olive und Olivenöl. Viel Spaß beim Lesen!

Statue der Athene mit Lanze, Schild und Olivenbaum

Athene, Poseidon und die Gründung Athens

Der Sage nach stritten Athene und Poseidon um die Herrschaft über Attika. Poseidon schlug mit seinem Dreizack auf den Felsen der Akropolis, und es entsprang eine Quelle mit Salzwasser. Athene ließ dort einen Olivenbaum wachsen, der den Menschen Nahrung, Öl und Holz gab. Die von Zeus eingesetzten Götter, nach anderer Überlieferung König Kekrops, sprachen Athene den Sieg zu, und die Stadt wurde nach ihr benannt. Den heiligen Ölbaum und das Salzwasser zeigte man auf der Akropolis noch zur Zeit Herodots.
Bei Ovid stößt Minerva, die römische Athene, ihre Lanze in den Boden, und daraus wächst der Olivenbaum. Die verbreitete Fassung, in der Poseidon ein Pferd schenkt, geht auf römische Dichter zurück: Bei Vergil schlägt Neptun mit dem Dreizack das erste Pferd aus der Erde.

Quellen: Herodot, Historien 8,55; Apollodor, Bibliotheke 3,14,1; Ovid, Metamorphosen 6,70–82; Vergil, Georgica 1,12–14

Woher kommt der Olivenbaum?

Der Kulturölbaum (Olea europaea) stammt vom wilden Ölbaum des Mittelmeerraums ab, dem Oleaster. Die früher oft genannte Olea chrysophylla ist eine afrikanisch-asiatische Wildform und gilt heute nicht als Stammform.
Nach genetischen Untersuchungen wurde der Ölbaum zuerst in der nördlichen Levante kultiviert, im Grenzgebiet der heutigen Türkei und Syriens, vor rund 6.000 Jahren. Von dort verbreitete er sich über Zypern, Anatolien und Griechenland nach Italien und in den westlichen Mittelmeerraum. Ob es im Westen weitere, unabhängige Domestizierungen gab, ist in der Forschung noch offen.

Quellen: Besnard et al. 2013, Proceedings of the Royal Society B 280: 20122833; Besnard & Rubio de Casas 2016, New Phytologist 209: 466–470

Der Ölzweig als Zeichen des Friedens

In der Sintflut-Erzählung der Bibel schickt Noah eine Taube aus. Sie kehrt mit einem frischen Ölblatt im Schnabel zurück, das Zeichen, dass das Wasser zurückgegangen ist. Die Taube mit dem Ölzweig wurde so zum Friedenssymbol.
Auch in der Antike galt der Ölzweig als Friedenszeichen: Bei Vergil hält Aeneas den „friedenbringenden“ Ölzweig empor. Heute umrahmen zwei Olivenzweige die Weltkarte im Emblem der Vereinten Nationen, sie stehen dort für Frieden.

Quellen: 1. Mose (Genesis) 8,11; Vergil, Aeneis 8,116; Vereinte Nationen: UN-Emblem und Flagge

Olive und Olivenöl im Koran

Der Ölbaum wird im Koran an mehreren Stellen erwähnt. Sure 95 beginnt mit den Worten „Bei der Feige und der Olive“. Im sogenannten Lichtvers wird Gottes Licht mit einer Lampe verglichen, die vom Öl eines gesegneten Ölbaums brennt, „dessen Öl beinahe leuchtet“. Eine weitere Stelle nennt einen Baum vom Berg Sinai, der Öl hervorbringt.
In der Hadith-Überlieferung wird dem Propheten Mohammed der Satz zugeschrieben: „Esst das Öl und salbt euch damit, denn es stammt von einem gesegneten Baum.“

Quellen: Koran, Sure 95,1; 24,35; 23,20; Hadith-Sammlungen at-Tirmidhi Nr. 1851 und Ibn Mādscha Nr. 3319

Vase im antiken Stil mit Athene und Poseidon, dazwischen ein Olivenbaum

Olivenöl und die Olympischen Spiele der Antike

Die Sieger in Olympia erhielten keinen Geldpreis, sondern einen Kranz aus Zweigen des heiligen wilden Ölbaums, der beim Zeustempel stand. Auch die berühmte Zeusstatue des Phidias in Olympia trug einen Kranz aus Olivenzweigen.
Öl als Siegerpreis gab es dagegen bei den Panathenäen in Athen: Die Sieger bekamen große Amphoren mit Öl von den heiligen Ölbäumen der Athene. Für Training und Wettkampf rieben sich die Athleten mit Olivenöl ein.

Quellen: Pausanias, Beschreibung Griechenlands 5,11,1 und 5,15,3; Aristoteles, Der Staat der Athener 60; Thukydides 1,6,5

Rezepte

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Griechische Pizza

Für 1 Pizza · ca. 20 Min.

Zutaten

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Balsamico-Essig
  • 1 kleine rote Zwiebel, in dünne Ringe geschnitten
  • 1 großer, dünner, vorgebackener Pizzaboden (ca. 300 g)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 8 Cocktailtomaten, halbiert
  • 50 g getrocknete Tomaten in Öl, in dünne Streifen geschnitten
  • 12 Oliven (schwarz oder grün), entsteint
  • 150 g Feta, zerbröckelt
  • schwarzer Pfeffer
Griechische Pizza

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 220 °C vorheizen. In einer Schüssel 1 EL Olivenöl und den Essig mit dem Schneebesen verquirlen. Die Zwiebelringe untermischen und ziehen lassen, während Sie die restlichen Zutaten vorbereiten.
  2. Den Pizzaboden mit dem Tomatenmark bestreichen. Zwiebelringe und Tomatenhälften darauf verteilen.
  3. Getrocknete Tomaten, Oliven und Feta darüberstreuen und die Pizza mit dem restlichen Öl beträufeln.
  4. Die Pizza auf das Backofengitter setzen und auf der obersten Schiene in den Ofen schieben. Für den Fall, dass etwas hinuntertropft, ein mit Backpapier belegtes Blech darunterschieben.
  5. Die Pizza 10 Minuten backen, bis der Boden knusprig und der Belag leicht gebräunt ist. Herausnehmen, mit schwarzem Pfeffer würzen, in Stücke schneiden und servieren.

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Griechisches Pitabrot

Für 8 Fladen · ca. 1 ½ Std.

Zutaten

  • 400 g Mehl
  • ½ Würfel Hefe
  • 1 Tasse lauwarmes Wasser
  • ½ Tasse Milch
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Zucker
  • 2 EL Olivenöl und etwas mehr zum Braten und Beträufeln
  • Sonnenblumenöl für das Blech
  • 1 Handvoll Oregano
Griechisches Pitabrot

Zubereitung

  1. Wasser und Milch mischen. Ein Drittel davon in ein anderes Gefäß umfüllen, es wird später benötigt.
  2. Zucker hinzugeben, Hefe hineinbröckeln und verrühren.
  3. Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefeflüssigkeit nach und nach in die Mulde geben und zu einem Vorteig kneten. Abgedeckt an einem warmen Ort 15 Min. gehen lassen.
  4. Restliches Milchwasser mit dem Salz mischen und langsam in den Vorteig einarbeiten. Den Teig ca. 10 Min. kneten, bis eine lockere, homogene Masse entsteht. Bei Bedarf etwas Mehl oder lauwarmes Wasser hinzugeben. Das Olivenöl einarbeiten.
  5. Den Teig in 8 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Abgedeckt an einem warmen Ort 30 Min. gehen lassen.
  6. Den Ofen auf 160 °C Heißluft (oder 180 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Sonnenblumenöl bestreichen. Die Kugeln zu Fladen ausrollen (ca. 15 cm Ø, 4–5 mm dick).
  7. Immer nur 4 Fladen auf das Blech legen und nicht mehrere Bleche gleichzeitig in den Ofen schieben. Auf mittlerer Schiene 4–5 Min. backen, wenden und noch einmal so lange backen. Die Fladen sollen noch hell und weich sein.
  8. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pitabrote darin leicht anbraten. Nach Belieben mit Olivenöl beträufeln und mit Oregano (Rigani) bestreuen.

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Chili-Olivenöl

Für 1 Flasche · 1 Woche Ziehzeit

Zutaten

  • 1 saubere Glasflasche mit Verschluss
  • 2–3 Chilischoten (einige angeschnitten, einige ganz)
  • 1–2 Knoblauchzehen, angedrückt
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • Olivenöl Kostoulas zum Auffüllen
Chili-Olivenöl

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in die Flasche geben und bis zum Rand mit Olivenöl auffüllen.
  2. Verschlossen 1 Woche dunkel ziehen lassen. Genießen.

Wichtig: Frischer Knoblauch und frische Chilis in Öl bergen ein Botulismus-Risiko. Für die Lagerung über eine Woche daher nur getrocknete Chilis, getrockneten Knoblauch und getrocknete Kräuter verwenden. Mit frischen Zutaten das Öl im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verbrauchen.

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Briam – griechisches Ofengemüse

Für 4 Personen · ca. 1 ¾ Std.

Zutaten

  • 500 g festkochende Kartoffeln, in Scheiben
  • 2 Zucchini, in Scheiben
  • 1 Aubergine, gewürfelt
  • 2 rote Paprika, in Streifen
  • 2 Zwiebeln, in Ringen
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 400 g gehackte Tomaten (Dose) oder 4 reife Tomaten, gerieben
  • 150 ml Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • ½ Bund glatte Petersilie, gehackt
  • 150 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Das ganze Gemüse mit Knoblauch, Tomaten, Oregano, Petersilie, Salz und Pfeffer in einer großen Auflaufform mischen. Das Olivenöl darübergießen und alles gut vermengen, damit jedes Stück mit Öl überzogen ist.
  3. Das Wasser angießen, die Form mit Alufolie abdecken und 45 Min. backen.
  4. Die Folie abnehmen, das Gemüse vorsichtig wenden und weitere 45–60 Min. offen backen, bis die Kartoffeln weich sind und das Gemüse an den Rändern leicht gebräunt ist.
  5. Lauwarm mit Feta und frischem Brot servieren. Briam schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser.

Das Olivenöl ist hier keine Nebensache: Es verbindet sich beim Backen mit dem Tomatensaft zu einer sämigen Soße. Sparen Sie also nicht daran.

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Fasolakia lathera – grüne Bohnen in Tomaten-Olivenöl

Für 4 Personen · ca. 1 Std.

Zutaten

  • 750 g grüne Bohnen (Stangenbohnen), geputzt
  • 125 ml Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Kartoffeln, geviertelt
  • 1 Karotte, in Scheiben
  • 400 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Prise Zucker
  • ca. 250 ml Wasser
  • ½ Bund glatte Petersilie, gehackt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. glasig dünsten, den Knoblauch zugeben und 1 Min. mitdünsten.
  2. Bohnen, Kartoffeln und Karotte zugeben und 2–3 Min. unter Rühren anschwitzen.
  3. Tomaten, Tomatenmark, Zucker, Salz, Pfeffer und so viel Wasser zugeben, dass das Gemüse knapp bedeckt ist.
  4. Zugedeckt bei schwacher Hitze 40–50 Min. köcheln lassen, bis die Bohnen sehr weich sind und die Soße eingedickt ist. Den Topf zwischendurch schwenken, statt umzurühren, damit die Bohnen ganz bleiben.
  5. Die Petersilie unterheben und abschmecken. Lauwarm mit Feta und Brot servieren.

„Lathera“ heißt „mit Öl gekocht“: Gerichte dieser Art werden in Griechenland mit reichlich Olivenöl zubereitet, das zum Schluss die Soße bindet.

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Skordalia – Knoblauch-Kartoffel-Dip

Für 4 Personen · ca. 40 Min.

Zutaten

  • 500 g mehligkochende Kartoffeln
  • 4–6 Knoblauchzehen
  • 150 ml Olivenöl
  • 3 EL Weißweinessig oder Saft von 1 Zitrone
  • Salz
  • etwas Kochwasser der Kartoffeln

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser ca. 20 Min. weich kochen. Etwas Kochwasser auffangen, die Kartoffeln abgießen.
  2. Den Knoblauch mit einer Prise Salz im Mörser zu einer feinen Paste zerstoßen.
  3. Die Kartoffeln noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken oder fein stampfen. Nicht im Mixer pürieren, sonst wird die Masse klebrig.
  4. Die Knoblauchpaste unterrühren. Dann abwechselnd das Olivenöl in dünnem Strahl und den Essig einarbeiten, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.
  5. Mit etwas Kochwasser auf die gewünschte Konsistenz bringen und mit Salz abschmecken. Mit Olivenöl beträufelt zu gebratenem Fisch, Gemüse oder Brot servieren.

Je besser das Olivenöl, desto feiner der Geschmack: In der Skordalia schmeckt man es pur heraus.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen und unsere Antworten

  • Warum flockt mein Olivenöl?

    Bei Temperaturen unter +7 °C kann Olivenöl flockig werden. Die schneeflockenähnlichen Kristalle sind Wachse aus der Olivenschale, die sich bei diesen Temperaturen verfestigen. Dies ist normal und hat keinen Einfluss auf die Qualität des Öls.

  • Es gibt gesetzliche Grenzwerte. Damit ein Olivenöl unter der Bezeichnung "Olivenöl nativ extra" verkauft werden kann, darf der Gehalt an freien Fettsäuren, berechnet als Ölsäure, nach den geltenden EU-Vorschriften nicht mehr als 0,8 % betragen.
    Unser Olivenöl aus der Ernte 2026 liegt bei 0,4 %.

  • Nein, es gibt keine Rückgabemöglichkeit, da es sich um ein speziell abgefülltes Produkt handelt.
    Wir empfehlen, zunächst eine kleine Menge, z.B. 250 ml, zu kaufen und das Produkt auszuprobieren.

  • Olivenöl

    • 5 Liter Kanister - 60 € (12,00 €/l)
    • 1 Liter Flasche - 16 € (16,00 €/l)
    • 250 ml Flasche - 6 € (24,00 €/l)

    Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet (Kleinunternehmerregelung).
    Kostenlose Lieferung innerhalb Münchens und im Umkreis von ca. 20 km.

  • Bar bei Übergabe oder PayPal

  • Brauchen Sie eine Rechnung, dann geben Sie dies bitte bei Ihrer Bestellung an. Sie wird am Liefer-/Abholtag an Ihre E-Mail-Adresse gesendet.
    Aus Rücksicht auf die Umwelt, händigen wir keine gedruckten Rechnungen aus.

  • Nach München oder bis zu 20 km Entfernung außerhalb von München. Oder wir vereinbaren einen Treffpunkt in der Mitte.

  • Gegen einen vereinbarten Aufpreis, der vorher ausgemacht wird, ist die Lieferung außerhalb Münchens möglich.

  • Kühl, dunkel und gut verschlossen, ideal sind etwa 14 bis 18 °C. Licht, Wärme und Luft lassen das Öl schneller altern. Stellen Sie es daher nicht neben den Herd oder auf die Fensterbank.
    In den Kühlschrank muss Olivenöl nicht, dort flockt es aus (siehe oben). Aus dem 5-Liter-Kanister füllen Sie am besten eine kleinere Flasche für den täglichen Gebrauch ab und lassen den Kanister verschlossen.

  • Ungeöffnet und richtig gelagert ist natives Olivenöl extra in der Regel etwa 18 Monate nach der Abfüllung haltbar.
    Eine geöffnete Flasche sollten Sie innerhalb von 2 bis 3 Monaten verbrauchen, dann schmeckt das Öl am besten. Es verdirbt danach nicht sofort, verliert aber nach und nach an Aroma.

  • Ja. Zum Braten bei mittlerer Hitze, zum Schmoren und zum Backen eignet sich natives Olivenöl extra gut. Durch seinen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren ist es recht hitzestabil.
    Wenn das Öl in der Pfanne zu rauchen beginnt, ist es zu heiß. Zum Frittieren und für sehr starkes Anbraten ist ein feines Olivenöl zu schade: Sein Aroma kommt roh, über Salat, Gemüse oder Brot, am besten zur Geltung.

  • Das ist bei frischem nativem Olivenöl extra ein gutes Zeichen. Die leichte Bitterkeit und das pfeffrige Kratzen im Hals kommen von natürlichen Polyphenolen, die in frisch gepresstem Öl reichlich enthalten sind. Mit der Zeit werden diese Noten milder.
    Riecht das Öl dagegen ranzig, etwa nach altem Nussöl oder Wachsmalstiften, ist es nicht mehr gut.

  • Über unser Kontaktformular. Geben Sie dort bitte an, welche Größen Sie in welcher Menge möchten und wohin geliefert werden soll. Wir melden uns dann bei Ihnen.

Kontakt

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80939 München

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